Samstag, 24. Juli 2010


Nun lebe ich seit 2 Wochen auf der Südinsel in Blenheim. Angekommen und gleich am Mo. habe ich mit der Arbeit als vineyard Worker angefangen. Bin somit jetzt eine Weingut Arbeiterin. JEs war auf jeden Fall eine große Umstellung bzgl. des Wetters da es in Neuseeland nun Winterzeit ist. In unserem Haus gibt es keine Heizung aber eine warme Heizdecke nachts und ein kleiner Holzofen. ;-) Wohne mit den Brüdern Andrew und Stephen in einem Haus und bald zieht noch Betty ein. Die Arbeit auf dem Weingut ist anstrengend und ich falle jeden Abend in mein Bett. Es interessant wie viel Arbeit in so einem Weinschen steckt. J So mehr oder weniger habe ich u.a. auch gelernt dass man als vineyard worker abends nach der Arbeit ein Weinchen trinkt. J Aber das soll ja nicht GANZ ungesund sein. ;-) Demnächst kommt auch eine Ladung Huia Wein in Deutschland an. Vielleicht bei Euch in der Nähe. Interessant finde ich auch die Tatsache dass unser Chef meistens mit uns arbeitet und für uns morgens den Kaffe kocht plus den Abwasch macht. J Alles ein wenig anders hier. Sei es landschaftlich oder auch von den Menschen her. Übers Wochenende war ich in Nelson. Ca 2 ½ Std. Fahrzeit. Wunderschöne Gegend. Neuseeland ist wunderschön man findet hier Alles. Die Menschen sind alle freundlich, lustig und aufgeschlossen und die Landschaft atemberaubend. Weiße Sandstrände mit klarem Wasser. War auch schwimmen was keiner im Winter offensichtlich tut. J Sehr kalt wars aber es hat sich selbstverständlich gelohnt. Berge mit Schnee und viele Hügel. Ich kann mir nur vorstellen wie schön es im Frühling, Sommer oder Herbst sein muss. Fischen waren wir auch schon zweimal haben aber nix gefangen. J Sa. finde ich immer super denn dann läuft Rugby. Am meisten hat es mir der Haka http://www.youtube.com/watch?v=JqnimvUMCAk angetan. Der durch die neuseeländische Mannschaft zu Anfang eines Spiels dargestellt wird. Echt top. Super Energie. Und in Nelson habe ich ihn mit Stephens und Andrews Mama getanzt. Was ein Spaß. Ich möchte den Haka jetzt jeden Morgen tanzen bin noch dabei Stephen und Andrew davon zu überzeugen. ;-)

Bald werde ich mir ein Auto kaufen können und dann habe ich vorgesehen im Auto quasi zu wohnen. Wäre am effektivsten. Ein Versuch wird es wert sein. ;-) Solange ich wohl all meine warmen Klamotten anhabe plus einem neuseeländischen Schlafsack... J Wird sich zeigen J

Viele Grüße aus dem winterlichen Blenheim

Anja Herz

Kaka Tanz
Landschaft in Blenheim
Blenheim
Blenheim und ich


in Nelson am Strand
Nelson


klares Wasser

Ausblick von Andrews und Stephens Mamas Haus
andere Seite

Fütterung der "Raubtiere" hinter dem Haus

Andrews Auto 1961
Ginos (Stiefvater) Auto 1969

eines meiner Lieblingsbilder... Landschaft auch im Seitenspiegel :-)

2 Tage regen... ich habe eine eigene Insel gefunden :-))

Ein Zuhause für die Fische





Meine neue Arbeitsstätte
Sonnenuntergang im Garten



Auf dem Weg nach Neuseeland


Donnerstag, 8. Juli 2010

letzten Tage in USA, dann Fiji

Im Moment befinde ich mich auf dem Weg von Fiji (ursprünglich wurde es von den Einheimischen Viti genannt) nach Neuseeland. Aber erst nochmal zurück nach USA. Von NYC bin ich nach Houston zu Samantha geflogen. In Housten konnten wir nicht so viel unternehmen da es einfach super heiß war. Einkaufen geht immer aber daran finde ich keine Freude. Ich hasse shoppen. Somit haben Samantha und ich ein paar ruhige Tage verbracht. Unter anderem haben wir für 12 Std. (oder so) meine Haare geflochten. Freitags bin ich dann nach Los Angeles geflogen. Am Flughafen wurde ich von einem Kumpel seinem Cousin abgeholt und wir sind direkt an den Strand gefahren. Verglichen zu Houston waren in Los Angeles Frühlingstemperaturen. Es ist auf jeden Fall zu empfehlen nach einem Flug erst mal an den Strand zu gehen. :-))Abends wurde ich dann von Shannon an einer Bar abgesetzt und dort habe ich dann auf meinen Freund Cristian gewartet. Es war schon sehr lustig an der Straße mit all meinem Gepäck zu sitzen. Hierdurch hatte ich die Möglichkeit einfach mal inne zu halten und zu Reflektieren. Diese Momente hat man immer wieder mal und man kann sein Glück kaum fassen. J Abends sind wir in den Universial Studios Hollywood ausgegangen. Am nächsten Tag haben wir mit zwei weiteren Freunden eine Los Angeles Tour gemacht. Ich war das erste Mal an der Westküste. Es ist auf jeden Fall etwas anderes bspw. verglichen zur Ostküste. Leider war ich zu kurz in LA um wirklich die ganze Stadt zu sehen aber es war genug um einen Eindruck zu gewinnen. Von LA bin ich dann nach Fiji geflogen. Über 10 Std. Flug. In Fiji kam ich dann morgens um 5:30 Uhr und 2 Tage später an. Ich war in einem Zimmer mit einer Kakerlake ;-) und zwei weiteren Betten. Nur in einer Nacht musste ich das Zimmer teilen mit Kristy aus Australien. Ein light Breakfast gab es jeden Morgen. J Toast Peanatbutter und Marmelade. Auf jeden Fall ausreichend. J Im Hotel angekommen konnte ich es nicht abwarten den Strand zu finden. Der glücklicherweise nur ca 20 min Gehweg entfernt war. Das Hotelpersonal sagte dass es nicht sicher sei dort hin zugehen. Aber es war tagesüber und somit riskierte ich es. Mit meinem Taschenmesser in der Hand machte ich mich auf den Weg. Eine wunderschöne Landschaft umgab mich. Als ich den Strand schon vor mir sehen konnte wurde ich von einem Einheimischen begrüßt der aus seinem Zuckerfeld kam mit einem großen Messer in der Hand. Er sagte ich solle zu ihm kommen. Er machte einen freundlichen Eindruck und mein Bauchgefühl sagte mir dass ich mich zumindest mit ihm unterhalten sollte.Mit meinem Messer fest in der Hand setzte ich mich zu ihm auf das Kartoffelfeld das neben dem Zuckerfeld war. Zusammen aßen wir Zuckerrohr. Super Lecker. Ayas Familie ist in der 3. Generation in Fiji. Ursprünglich kam seine Familie aus Indien. Von diesem Tag an war ich nur noch mit Ayas Familie und Freunden der Familie unterwegs. Ich lernte seine ganze Familie kennen und wir aßen abends (mit den Fingern) zusammen. Ayas ist Farmer und Fischer somit sind wir an einem Tag auch fischen gefahren. Ein Freund von ihm hat ein Pferd bei ihm auf der Farm untergestellt und hierdurch konnte er mir einen Lebenstraum erfüllen, einmal mit einem Pferd am Strand zu reiten. Wir sind sogar ins Wasser geritten. Es war für mich unbeschreiblich. Leider wurde das Pferd in der Nacht geklaut. :-( Viele Menschen in Fiji sind sehr arm… wie auch mein Freund Mike (Fijianer). Ein Freund der Familie. Er besitzt nur Land auf dem sein Sohn wohnt. Er hat kein Einkommen aber wie er sagt in Fiji kann man auch ohne Geld überleben. J An einem Tag wurde ich von Mike (er hat eine Ehefrau und 5 weitere, die alle voneinander wissen) zur Busstation gebracht um mit dem Lokalbus in die Hauptstadt zu fahren. 4 Std. hin und 4 Std. zurück. Es war zauberhaft mit den Einheimischen zu reisen und die Natur war atemberaubend. Ich wusste nicht dass man mit einem Bus auch abheben kann. Aber in Fiji kann man das auf Grund der vielen Löcher in den Straßen und der schnellen Geschwingkeit. J Es war beeindruckend wie manche Familien leben. Viele kleine Gemeinden auf engsten Raum und sehr sehr einfach. Teilweise waren es noch nicht einmal Blechhütten… Aber egal wo man war jeder war freundlich und lächelte. Ich habe mich mit meiner Fijianischen Familie sehr wohl gefühlt und habe viele Eindrücke dazu gewonnen. Nun bin ich auf Neuseeland gespannt. Ayas Bruder und die Mutter seiner Ehefrau wohnen dort und sie wissen jetzt schon Bescheid dass ich komme und würden sich freuen wenn ich bei ihnen wohne. J Erneut habe ich sicherlich viel riskiert aber im Endeffekt unbeschreiblich viel gewonnen..Ich bin sehr sehr dankbar… und freue mich auf mein versprochenes Glück. ;-) Denn auf Fiji gibt es nur wenig giftige Tiere. Eins davon ist eine schwarz weiße Wasserschlange. Solch eine hat mich in der Hauptstadt begrüßt, gleich zweimal, als ich am Hafen mein Dosenfisch gegessen habe. Für die Einheimischen ist es ein Zeichen für viel Glück und dass ich Zwillinge haben werde.. also zweimal dann.. ;-) Abschied nehmen ist immer schwierig.. DAS ist das einzige was ich an meiner kleinen Weltreise überhaupt nicht mag.. Aber so ist das…

Mehr von mir wenn ich in Neuseeland bin.. Oh und über ein Feedback von Euch würde ich mich freuen… J Falls es hier im Zuge des Blogs nicht geht.. anja.herz@gmx.de

Bis dann, Viele Grüße

Anja


Jo während er eine Fiji Zigarette mit Zeitungspapier und Tabak dreht :-)
Kava traditionelles Getränk
Ayas, Arsha (sie nannte mich immer Aunty = Tante :-) ), Mike, Pins, Faiyaz (leider waren nicht alle da..)
Nach dem Fischen
Jo und Pins beim Netz einholen
Auf dem Weg zum Fischen
das Fischerboot
Auf dem Weg zur Hauptstadt Suva

im Bus



ich bin als VIP gereist ;-))) Mike hat einen bessern Preis für mich verhandelt
Morgens um 7


Fischsuppe
gutes Fiji Bier :-)
auf dem Weg zum Strand
Kapitän Ayas








jeden Tag eine frische Kokusnuss

Auf dem Weg zum Strand, rechts wohnt Ayas Familie

mein Bettchen :-)
Ankunft
in Los Angeles


mein Gepäck und ich


Strand in LA

Nach dem Feiern ;-)
Bei Jody's Tante am Pool