Im Moment befinde ich mich auf dem Weg von Fiji (ursprünglich wurde es von den Einheimischen Viti genannt) nach Neuseeland. Aber erst nochmal zurück nach USA. Von NYC bin ich nach Houston zu Samantha geflogen. In Housten konnten wir nicht so viel unternehmen da es einfach super heiß war. Einkaufen geht immer aber daran finde ich keine Freude. Ich hasse shoppen. Somit haben Samantha und ich ein paar ruhige Tage verbracht. Unter anderem haben wir für 12 Std. (oder so) meine Haare geflochten. Freitags bin ich dann nach Los Angeles geflogen. Am Flughafen wurde ich von einem Kumpel seinem Cousin abgeholt und wir sind direkt an den Strand gefahren. Verglichen zu Houston waren in Los Angeles Frühlingstemperaturen. Es ist auf jeden Fall zu empfehlen nach einem Flug erst mal an den Strand zu gehen. :-))Abends wurde ich dann von Shannon an einer Bar abgesetzt und dort habe ich dann auf meinen Freund Cristian gewartet. Es war schon sehr lustig an der Straße mit all meinem Gepäck zu sitzen. Hierdurch hatte ich die Möglichkeit einfach mal inne zu halten und zu Reflektieren. Diese Momente hat man immer wieder mal und man kann sein Glück kaum fassen. J Abends sind wir in den Universial Studios Hollywood ausgegangen. Am nächsten Tag haben wir mit zwei weiteren Freunden eine Los Angeles Tour gemacht. Ich war das erste Mal an der Westküste. Es ist auf jeden Fall etwas anderes bspw. verglichen zur Ostküste. Leider war ich zu kurz in LA um wirklich die ganze Stadt zu sehen aber es war genug um einen Eindruck zu gewinnen. Von LA bin ich dann nach Fiji geflogen. Über 10 Std. Flug. In Fiji kam ich dann morgens um 5:30 Uhr und 2 Tage später an. Ich war in einem Zimmer mit einer Kakerlake ;-) und zwei weiteren Betten. Nur in einer Nacht musste ich das Zimmer teilen mit Kristy aus Australien. Ein light Breakfast gab es jeden Morgen. J Toast Peanatbutter und Marmelade. Auf jeden Fall ausreichend. J Im Hotel angekommen konnte ich es nicht abwarten den Strand zu finden. Der glücklicherweise nur ca 20 min Gehweg entfernt war. Das Hotelpersonal sagte dass es nicht sicher sei dort hin zugehen. Aber es war tagesüber und somit riskierte ich es. Mit meinem Taschenmesser in der Hand machte ich mich auf den Weg. Eine wunderschöne Landschaft umgab mich. Als ich den Strand schon vor mir sehen konnte wurde ich von einem Einheimischen begrüßt der aus seinem Zuckerfeld kam mit einem großen Messer in der Hand. Er sagte ich solle zu ihm kommen. Er machte einen freundlichen Eindruck und mein Bauchgefühl sagte mir dass ich mich zumindest mit ihm unterhalten sollte.Mit meinem Messer fest in der Hand setzte ich mich zu ihm auf das Kartoffelfeld das neben dem Zuckerfeld war. Zusammen aßen wir Zuckerrohr. Super Lecker. Ayas Familie ist in der 3. Generation in Fiji. Ursprünglich kam seine Familie aus Indien. Von diesem Tag an war ich nur noch mit Ayas Familie und Freunden der Familie unterwegs. Ich lernte seine ganze Familie kennen und wir aßen abends (mit den Fingern) zusammen. Ayas ist Farmer und Fischer somit sind wir an einem Tag auch fischen gefahren. Ein Freund von ihm hat ein Pferd bei ihm auf der Farm untergestellt und hierdurch konnte er mir einen Lebenstraum erfüllen, einmal mit einem Pferd am Strand zu reiten. Wir sind sogar ins Wasser geritten. Es war für mich unbeschreiblich. Leider wurde das Pferd in der Nacht geklaut. :-( Viele Menschen in Fiji sind sehr arm… wie auch mein Freund Mike (Fijianer). Ein Freund der Familie. Er besitzt nur Land auf dem sein Sohn wohnt. Er hat kein Einkommen aber wie er sagt in Fiji kann man auch ohne Geld überleben. J An einem Tag wurde ich von Mike (er hat eine Ehefrau und 5 weitere, die alle voneinander wissen) zur Busstation gebracht um mit dem Lokalbus in die Hauptstadt zu fahren. 4 Std. hin und 4 Std. zurück. Es war zauberhaft mit den Einheimischen zu reisen und die Natur war atemberaubend. Ich wusste nicht dass man mit einem Bus auch abheben kann. Aber in Fiji kann man das auf Grund der vielen Löcher in den Straßen und der schnellen Geschwingkeit. J Es war beeindruckend wie manche Familien leben. Viele kleine Gemeinden auf engsten Raum und sehr sehr einfach. Teilweise waren es noch nicht einmal Blechhütten… Aber egal wo man war jeder war freundlich und lächelte. Ich habe mich mit meiner Fijianischen Familie sehr wohl gefühlt und habe viele Eindrücke dazu gewonnen. Nun bin ich auf Neuseeland gespannt. Ayas Bruder und die Mutter seiner Ehefrau wohnen dort und sie wissen jetzt schon Bescheid dass ich komme und würden sich freuen wenn ich bei ihnen wohne. J Erneut habe ich sicherlich viel riskiert aber im Endeffekt unbeschreiblich viel gewonnen..Ich bin sehr sehr dankbar… und freue mich auf mein versprochenes Glück. ;-) Denn auf Fiji gibt es nur wenig giftige Tiere. Eins davon ist eine schwarz weiße Wasserschlange. Solch eine hat mich in der Hauptstadt begrüßt, gleich zweimal, als ich am Hafen mein Dosenfisch gegessen habe. Für die Einheimischen ist es ein Zeichen für viel Glück und dass ich Zwillinge haben werde.. also zweimal dann.. ;-) Abschied nehmen ist immer schwierig.. DAS ist das einzige was ich an meiner kleinen Weltreise überhaupt nicht mag.. Aber so ist das…
Mehr von mir wenn ich in Neuseeland bin.. Oh und über ein Feedback von Euch würde ich mich freuen… J Falls es hier im Zuge des Blogs nicht geht.. anja.herz@gmx.de
Bis dann, Viele Grüße
Anja





